Das Fangame-Projekt

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Anu, der letzte der Ahnengötter, stand an der Küste des Hulinendschungels und sah zu, wie die große Stadt im Meer versank. Das Ende kam schnell; Ein Zischen, ein lautes Platschen, dann war sie verschwunden. Belail war tot. Es gab keine Götter mehr. Er war alleine.Keiner seiner Brüder wollte bleiben und schauen, ob Belail seine Drohung wahrmachen würde, aus dem Reich der Toten zurückzukehren. Doch daran hegte Anu keinerlei Zweifel; Die Bösartigkeit des Schwarzen Ahnengottes würde wieder ausbrechen wie eine eitrige Pestbeule.Und wenn das passieren würde, wollte er da sein, um die Sterblichen zu leiten. „Ich werde anderswo warten“, murmelte er.

Anu reiste auf den Nordkontinent und baute sein neues Zuhause in einem Komplex von Kalksteinhöhlen. anuEr beschwor Skelettwächter aus dem Jenseits, die er sowohl für die Bautätigkeiten als auch für häusliche Pflichten ausbildete und einsetzte.Als Aufseher über diese Diener erschuf Anu eine völlig neue Art von Wesen – einen Magischen Begleiter für das Bauwerk, dem er den Namen „Jakel“ gab.Jakels gesamte Existenz bestand darin, den Gemächern des Drarakels zu dienen und sie zu beschützen. Sollte das gewaltige Gebäude jemals zusammenbrechen, wäre das auch Jakels Erbe. Sollte Jakel anderseits umkommen, würde auch das gewaltige Gebäude einstürzen.

Während die Jahrhunderte der Sterblichen ins Land zogen, verbreitete sich die Kunde von der Existenz eines mächtigen Wesens, das die Gabe der Prophezeiung hatte. Die ersten ängstlichen Menschlein trauten sich bald, es um Rat zu fragen, und sie nannten es „Das Drachen-Orakel“. Im Laufe der Zeit wurde er unter der verkürzten Form „Drarakel“ bekannt und seien Taten waren Legende unter den Sterblichen. Menschen und Orks, Thomgogs und Ghorka strömten in seine Höhlen. Als treuer, magischer Diener seines Herrn überwachte Jakel die ganze Parade der Bittsteller und sorgte dafür, dass jeder von ihnen dem Drarakel eine angemessene Opfergabe darbrachte.

blaAuf seinem Sterbebett kam der letzte Imperator des Dracoidenreiches zur Vernunft. Es tat ihm plötzlich leid, dass er sich jemals mit dem bösen Gott Belail eingelassen hatte. Er ordnete extreme Maßnahmen an, um alle Beweise für die Schuld der Dracoiden zu beseitigen. Alle schriftlichen Aufzeichnungen wurden verbrannt, die Piktogramme vernichtet und zahlreiche Angehörige des Könighauses hingerichtet. Schließlich wurde die gesamte Hauptstadt unterhöhlt, so dass sie in dem Fluss Bane versank. Diejenigen, die zurückblieben, mutierten im Laufe der Zeit zu der Rasse, die man heute als die Ssar kennt, die mehrschwänzigen Echsen. Das Dracoidenreich brach völlig zusammen und ihre Gesellschaft löste sich völlig auf. Die Dracoiden verstreuten sich in alle Winde und flohen auf andere Kontinente, wurden Wanderer, Eremiten und Fronarbeiter, die sich ihres Erbes und ihrer Herkunft schämten. Trotz dieses Massen-Exodus schafften es zunächst viele der Dracoiden, ihre Sitten und Gebräuche lebendig zu erhalten. Doch im Laufe der Jahre flackerte und erlosch diese Flamme. Nur eine Handvoll erinnerte sich noch an ihre mächtigen Vorfahren.
Andere hielten ihre blaublütige Vergangenheit strengstens geheim, aus Angst vor Vergeltung.

Das Königreich Gladstone begann einst als entlegenes Fischerdorf am Ufer des Grauensees. Das Klima dort war ausgeglichen, der Boden in den benachbarten Tälern gut und fruchtbar.
Viele Bauern, Händler und sogar Abenteurer ließen sich hier nieder und besiedelten das Land. Nach einiger Zeit änderte sogar die alte Karawanenroute ihren Verlauf ein wenig nach Norden, um diese aufblühende neue Siedlung zu beliefern. Große Gewinne wurden mit getrocknetem Fisch und anderen Waren der Region gemacht. Daher war es nicht weiter verwunderlich, dass die benachbarten Königreiche neidisch wurden. Das Königreich Memlar, das seinen Einfluss ausweiten wollte, versuchte, den Handel dort zu besteuern. Sie schickten zwei ihrer Steuereintreiber, verkleidet als Fischer, in die neue Siedlung. Doch sie wurden entdeckt und von der wütenden Menschenmenge mit Trockenkarpfen zu Tode geprügelt. Memlar reagierte schnell und schickte seine Kavallerie, um die Siedler zu vertreiben und das gesamte Lager niederzubrennen. Doch Gerüchte über ihren Einsatz eilten ihnen voraus. Die Leute scharten sich um einen beliebten Bauern namens Jakob Gladoch. Er organisierte eine Verteidigungsstellung an der großen Steinbefestigung, die später „Glad´s Stone“ genannt wurde. Die melmarianischen Truppen wurden zurückgeschlagen, Jakob zum ersten Anführer von Gladstone ausgerufen.

Die Grundmauern der Festung Gladstone wuchsen auf und neben der Steinbefestigung in die Höhe. Im Laufe seiner Frühgeschichte wurde das Reich ständig von seinen Nachbarn Memlar, Corlerre und Farallon bedroht. Das war auch die Zeit, als die Dunkle Armee zum ersten Mal in den Lands gesichtet wurde. Der Name Gladstone war schon bald ein Synonym für den Kampf gegen das Böse.
Im Laufe der Jahrhunderte wuchs Gladstone, wurde mächtiger und reicher. Die Macht ging von Gladochs Nachfahren auf die Familie Couchon über, dann auf die Familie Chevres und schließlich auf das Haus LeGre, von dem auch der derzeitige König Richard abstammt.

Vor sechzehn Jahren setzte die Dunkle Armee den Truppen Gladstones an der Grenze des fernen Cimmeria herbe zu. Richard schickte seinen Bruder Eric aus, um als Kommandeur der Weißen Armee die Invasoren zurückzuschlagen. Die Schlacht war lang und hart. Viele Guter Männer verloren durch die Orks ihr Leben. Eric hielt die Situation für hoffnungslos und verhandelte über sicheren Abzug für seine Männer. Die Unterredungen zogen sich in die Länge und irgendwann im Laufe dieser Wochen erwies er seiner Tänzerin am Ort einen Gefallen, einer Halb-Dracoidin namens Vernilla. Inmitten der Finsternis des Krieges erblühte ihre Beziehung und so geschah es, dass Copper LeGre das Licht der Welt erblickte.

Die Weiße Armee konnte sich schließlich aus ihrem Kessel befreien und Eric LeGre kehrte nach Gldstone zurück. Er ließ Copper in Cimmeria zrück, wo er von seiner Mutter großgezogen wurde. Nach ihrem Tod aber reiste Copper nach Gladstone, um dort den anderen Teil seines Erbes kennenzulernen. Obwohl Eric ihn gleich bei seiner Ankunft mit offenen Armen aufnahm, war das nicht bei allen Leuten so. Seine Stiefmutter, Carmen Chevres LeGre, ihre beiden Söhne und der königliche Ratgeber Jeron Couchon betrachteten ihn als möglichen Rivalen, als Anwärter auf den Thron von Gladstone.


Dass ein Teil Dracoidenblut in seinen Adern floss, war natürlich auch nicht gerade hilfreich…